Christopher Street Day Berlin: Am Wochenende werden über eine halbe Million Besucher erwartet

 

 

© David J

Am 22. Juli wird bei der Parade in Berlin wieder ein riesige Menschenmenge auf die Straße gehen. Sie kämpfen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen. Wir verlosen für die Afterparty im Ritter Butzke Gästelistenplätze!

"Mehr von uns – jede Stimme gegen rechts“, so das Motto des diesjährigen Christopher Street Days (CSD). Die Berliner Teilnehmer demonstrieren für mehr Gleichberechtigung und gegen Homophobie. Nach eigenen Angaben rechnen die Organisatoren mit rund 750.000 Besuchern für den 39. CSD. Start ist um 12 Uhr am Kurfürstendamm, über den Nollendorfplatz und durch den Tiergarten zum Brandenburger Tor, wo die Abschlusskundgebung stattfindet.

Auch die Berliner Behörden zeigen zum Christopher Street Day Flagge: Die Regenbogenfahnen wehen beispielsweise an der Innenverwaltung, bei der Polizei und bei der Feuerwehr. Andreas Geisel, Innensenator, erteilte dafür eine Sondergenehmigung. In Zeiten, in denen Gewalt, Hass und Homophobie immer offener um sich greifen, sei es wichtig, Flagge zu zeigen. Vom 15. bis 22. Juli dürfen die Fahnen an öffentlichen Gebäuden wehen.

Die evangelische Kirche schickt dieses Jahr zum ersten Mal einen eigenen Truck auf den Berliner CSD. Ziel ist es, für die kirchliche Trauung zu werben, die seit 2016 auch für homosexuelle Paare ohne Einschränkung durchgeführt wird. Superintendant Bertold Höcker hatte die Idee für den Truck, dessen Kirchenkreis Stadtmitte die Aktion auch organisiert. Die Überlegung, Kondome sowie Gleitgel zu verteilen, sei verworfen worden, da die Botschaft der "Trauung für alle“ im Vordergrund stehe.

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Geschrieben von Roman am Di, 18.07.2017

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